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Schulen
Literatur wird lebendig, wenn Menschen beginnen, ihre eigenen Geschichten zu entdecken.
Meine Workshops verstehen Literatur nicht als Unterricht im klassischen Sinn, sondern als Einladung zum Mitdenken, Mitgestalten und Mitmachen.
Gemeinsam entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Geschichten entstehen, warum Worte bis heute bewegen und wie aus Fantasie eigene Ideen wachsen können.
Jede Schule ist anders. Jede Klasse bringt ihre eigene Dynamik mit. Genau deshalb wird jeder Workshop individuell gestaltet.
Was Schulen über meine Workshops sagen

Bergschule St. Elisabeth Thüringen
Kreatives Schreibatelier
„Dank Maurice Kunst haben viele Kinder zum ersten Mal ihre eigenen Geschichten entdeckt und mit Freude geteilt.“

Salza-Gymnasium Thüringen
Workshop Moderne Lyrik
„Die Workshops sind punktgenau auf die Bedürfnisse unserer Schüler zugeschnitten. Fachlich fundiert und menschlich bereichernd.“
Fabeln sind alte, verstaubte Geschichten? Auf keinen Fall.
Im Jahr 2026 durfte ich im Rahmen des 300. Geburtstages von Johann Friedrich Wilhelm Zachariä ein ganz besonderes Projekt begleiten.
Zachariä, dessen familiäre Wurzeln mich bis heute mit meiner Heimatstadt Bad Frankenhausen verbinden, gilt als einer der bedeutenden deutschen Fabeldichter des 18. Jahrhunderts. Das Jubiläumsjahr mündete in einem stadtweiten Wettbewerb, dessen Abschlussveranstaltung am 26. September 2026 in Bad Frankenhausen stattfindet.
Ein Teil dieses Projekts waren meine Fabelworkshops an verschiedenen Schulen.
Dabei wurde schnell deutlich, dass Literatur nicht vom Alter der Texte lebt, sondern von den Fragen, die sie bis heute stellt.
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der fünften Klassen gingen wir auf Entdeckungsreise.
Wir fragten uns:
Wo begegnen uns Fabeln heute eigentlich noch?
Die Antworten überraschten viele.
In Werbespots.
In Comics.
In Disney-Filmen wie Robin Hood, in denen Tiere menschliche Eigenschaften übernehmen.
In Geschichten, die Kindern zeigen, was Mut, Freundschaft, Verantwortung oder Gerechtigkeit bedeuten.
Plötzlich waren Fabeln keine verstaubten Texte mehr.
Sie waren überall.
Jede Klasse war anders.
Jede Schule brachte ihre eigenen Ideen, Fragen und unterschiedlichen Lernstände mit.
Genau das machte diese Workshops für mich so besonders.
Nicht ein fertiges Konzept stand im Mittelpunkt, sondern die Kinder selbst.
Es war jedes Mal aufs Neue beeindruckend zu erleben, wie viel Kreativität entsteht, wenn junge Menschen den Mut bekommen, ihre Fantasie einzusetzen und eigene Gedanken zu entwickeln.
Dabei ging es nie nur um Literatur.
Es ging um Empathie.
Um Perspektivwechsel.
Um Sprache.
Und darum, dass Geschichten manchmal helfen können, über schwierige Themen zu sprechen, ohne jemanden direkt anzugreifen.
Gerade Fabeln bieten dafür einen besonderen Zugang.
Wenn Tiere für Menschen sprechen, fällt es oft leichter, über Ausgrenzung, Streit, Mut oder Mobbing nachzudenken.
Nicht mit erhobenem Zeigefinger.
Sondern durch Bilder, Humor und Fantasie.
Genau darin liegt ihre zeitlose Kraft.
Für mich war dieses Projekt weit mehr als ein Workshop.
Es war der Beweis dafür, dass Literatur Kinder bis heute begeistern kann – wenn sie erlebt wird.
Fabeln sind alte, verstaubte Geschichten? Auf keinen Fall.
Im Jahr 2026 durfte ich im Rahmen des 300. Geburtstages von Johann Friedrich Wilhelm Zachariä ein ganz besonderes Projekt begleiten.
Zachariä, dessen familiäre Wurzeln mich bis heute mit meiner Heimatstadt Bad Frankenhausen verbinden, gilt als einer der bedeutenden deutschen Fabeldichter des 18. Jahrhunderts. Das Jubiläumsjahr mündete in einem stadtweiten Wettbewerb, dessen Abschlussveranstaltung am 26. September 2026 in Bad Frankenhausen stattfindet.
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