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Über mich

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Der Mensch hinter SIANO

Manche Geschichten beginnen mit einem lauten Knall. Meine beginnen oft leise – mit einem Gedanken, einem Blick, einem Satz, der nachhallt. Ich glaube daran, dass Worte und Bilder mehr sind als Dekoration. Sie können Menschen verbinden, Fragen stellen, trösten, irritieren und neue Perspektiven öffnen.

Warum ich erschaffe

Für mich sind Gedichte, Geschichten, Illustrationen und Musik keine getrennten Bereiche. Sie sind verschiedene Ausdrucksformen derselben Idee: dem Inneren eine Gestalt zu geben, die andere berührt.

Manchmal ist es ein Vers, manchmal eine Zeichnung, manchmal eine Melodie – immer geht es darum, etwas Unsichtbares sichtbar zu machen.

Kunst bedeutet für mich, Menschen einzuladen: zum Nachdenken, zum Lächeln, zum Innehalten. Ein Gedicht kann ein kurzer Halt im Tag sein. Eine Illustration kann eine Geschichte erzählen, ohne ein einziges Wort. Ein Text auf der Bühne kann einen Raum in ein gemeinsames Erleben verwandeln.

Ich glaube nicht an perfekte Sätze oder makellose Linien. Ich glaube an ehrliche Momente. An kleine Verschiebungen im Blick. An die leise Frage: „Was macht das gerade mit mir?“

Ein Weg, der noch lange nicht zu Ende ist

Am Anfang stand keine große Bühne, sondern die Freude an Sprache und Bildern: Notizbücher voller Zeilen, Skizzen am Rand von Seiten, Gespräche, die länger nachklangen als geplant. Aus dieser Freude hat sich nach und nach eine Arbeit entwickelt, die heute vieles verbindet: Gedichte, Illustrationen, Lesungen, Moderationen und Workshops.

Ich sehe meine künstlerische Arbeit nicht als abgeschlossene Geschichte, sondern als fortlaufendes Gespräch – mit mir selbst, mit den Menschen, die lesen, zuhören, mitarbeiten. Und ich habe das Gefühl, dass die wichtigsten Kapitel noch vor mir liegen.

In meinen Werken tauchen bestimmte Themen immer wieder auf: Menschlichkeit, Mut, Fantasie, Humor, Begegnungen, gesellschaftliche Fragen, Hoffnung und Kreativität. Sie sind wie Fäden, die sich durch meine Texte und Bilder ziehen.

Warum ich tue, was ich tue

Mich interessiert der Mensch in seinen leisen Momenten: in Zweifeln, in Sehnsucht, in Freude, in Brüchen. Ich schreibe und zeichne über das, was uns verbindet – und über das, was wir oft lieber verstecken. Mut bedeutet für mich nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz der Angst zu fühlen, zu sprechen, zu handeln.

Fantasie und Humor sind für mich Werkzeuge, um die Welt anders zu betrachten. Ein unerwartetes Bild, ein schräger Gedanke, ein leiser Witz können Türen öffnen, wo vorher nur Wände waren.

Gesellschaftliche Fragen erscheinen in meinen Arbeiten nicht als Parolen, sondern als Einladung: hinzuschauen, zuzuhören und sich selbst zu fragen, welche Rolle wir in unseren eigenen Geschichten spielen – und in denen der anderen.

Manche Geschichten beginnen laut.
Ich mag die, die leise anfangen –
und lange nachklingen.

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